Warum ein Mammut-LED-Display mit 32-Zoll sehr gut zu Eurem Desktop passen würde – Produktvorstellung BenQ BL3201PT

Header zum BenQ BL3201PT

Nennt man es noch externe Peripherie, was an den Rechner angeschlossen wird? Drucker, Tastatur und Monitor sind damals so sehr oft bezeichnet worden. Wir wollen heute unser Hauptaugenmerk passenderweise auf die Monitorlandschaft richten und uns einen für den Computerbereich großen LED-Bildschirm anschauen. Der Markt unter den „Mammut-LED-Displays“ ist allerdings nicht so reich besiedelt, so dass wir schnell auf einen Favoriten stossen, von welchem man nun nicht so viel im Internet liesst. Das kann daran liegen, dass alle so zufrieden sind und einfach damit arbeiten oder aber wir heute eine ganz besondere Perle aus der Desktop-Peripherie-Landschaft enthüllen.

Die Rede ist von dem IPS-Monitor namens BenQ BL3201PT, der eine überlegene Bildqualität mit 100% sRGB, UHD-Auflösung und produktive Monitoraufteilung bietet. Wir schreiben hier von einem 4K-Bildschirm für den professionellen Anwender.

IPS-Monitor mit einer UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln

Nicht nur im Smartphone-Bereich verlangen die Nutzer größere Bildschirme. Daher ist auch dieser Bildschirm entwickelt, um die steigende Nachfrage nach großformatigen Anzeigen und Ultra-High-Definition gerecht zu werden. Die Profis unter den Lesern hier bekommen in den Bereichen CAD/CAM, Animation, Video-Editing und Grafik-Design vom BenQ BL3201PT mit seinem 32 Zoll UHD-Display mit IPS-Technologie ultrapräzise Farbwiedergabe und über 300% Arbeitsraum als auf herkömmlichen Displays geboten, um ihre Arbeitseffizienz und Produktivität zu steigern. Wie sich dies in der Praxis äußert, wollen wir nachempfinden.

Auspackzeremonie eines Monitors

Was ein großerKarton wartet im Eingangsbereich auf die Gadget- und Zubehör-Abteilung. Wie groß sollte doch gleich der Monitor sein? Für 32″ wirkt der Karton aber erstaunlich Kompakt. Ist auch die richtige Größe geliefert worden? Die Verpackung weist alle Daten korrekt aus.

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Wir versuchen den Karton beim Öffnen nicht zu beschädigen und alles sauber und vorsichtig zu öffnen. Lediglich beim Rausschieben des Displays ist es sinnvoll, vier Hände ran zu lassen. Die Art der Verpackung und das Anordnen der Kabel und des Standfusses ist wirklich smart verpackt. Kein Wunder, dass der Karton so flach und klein erscheint.

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Nach einigen intuitiven Griffen dann, steht der Standfuss und der Bildschirm ist eingehangen. Schön zu wissen, dass auch ohne eine Bedienungsanleitung ein solches Mammut-LED-Display aufgebaut werden kann.

Bildqualität: Hohe Schärfe verbunden mit natürlichen Farben

Schon beim ersten Einschalten überzeugt der BenQ-Monitor mit exzellenten Farb- und Bildwiedergaben. Dabei haben wir noch keine einzige Einstellung berührt. Die Helligkeit und der kombinierte Kontrast wirken sich unheimlich angenehm auf das wachende Auge aus. Wir testen ein Video, in welchem sich Rennautos rasch über das Feld bewegen. Es sind keine Bildunschärfen festzustellen, weder aus weiterer noch bei näherer Betrachtung.

Das Display soll neben der hohen Auflösung einen Kontrast von 1000:1, eine Helligkeit von 350 cd/m², eine Reaktionszeit von 4 Millisekunden und eine sRGB-Farbraumabdeckung von 100 Prozent bieten. Anpassbar an diverse Anforderungsprofile der Nutzer soll der BenQ-Monitor durch mehrere verschiedene Bildmodi – beispielsweise einen Lesemodus oder eine Einstellung für CAD-Anwendungen –  sein.

Lieferumfang BenQ BL3201PT

Wie oben bereits beschrieben, erscheint der Karton sehr schmal. Das Zubehör, das Standbein und der Standfuß sind dabei vom Bildschirm genau durch zwei große Styroporteile geschützt und getrennt.

Kabel für USB, HDMI, DisplayPort, DVI, Audio und Strom werden mitgeliefert. Auch eine CD mit Treibern und einem Handbuch sowie eine Kurzanleitung ist im Lieferumfang enthalten. Dazu kommt die kabelgebundene Fernbedienung, die sich ebenfalls im Karton befindet und von BenQ liebevoll OSD Controller genannt wird.

Ausstattung des BenQ BL3201PT

Endlich ein Monitor, der dem visierten Nutzer ausreichend und zeitgenössische Anschlüsse bietet. Bei den Schnittstellen muss man sich nichts mehr extra wünschen. Es fällt gleich positiv auf, dass der Monitor sowohl zwei Displayports als auch zwei HDMI-Ports bietet. Dazu kommen die altbewährten DVI- und VGA-Anschlüsse. Ein weiteres Highlight sind die fünf 3.0 USB-Schnittstellen. Da kann man so einiges anschlissen, aber eine USB-Soundkarte ist sicherlich nicht notwendig, denn die integrierten zwei Stereoboxen wirken zwar nicht füllend, sind aber bei hoher Lautstärkenregulierung eben laut.

Wer öfters mal die Einstellungen an dem Monitor verstellen muss, wird entweder die Sensortasten unten rechts oder den praktischen per USB angeschlossenen OSD-Controller verwenden. Anfangs dachte ich mir, dass sei unheimlich unpraktisch, zumal diese „Pseudofernbedienung“ auch noch kabelgebunden ist und nicht via IR oder Bluetooth mit dem Monitor kommuniziert. Aber falsch gedacht. Der runde Controller kann in der Mitte des Bildschirmfußes platziert werden und erlaubt mit der Display-Pilot-Software die rasche Selektion diverser Bildschimr-Modi und weiteren im professionellen Bereich  verwendeten Optionen.

OSD-Controller bei BenQ-IPS-Monitor

Eine Menge Kabel sind beigelegt worden. HDMI auf HDMI ist immer brauchbar. Sei es für ein AppleTV oder eine weitere externe Quelle wie Bluray-Player oder Playstation. Besonders positiv sind wir allerdings über das Kabel Mini DisplayPort auf DisplayPort Cable. Einen Mini DisplayPort bietet beispielsweise eines unserer MacBook Pros an, was mich auf ein weiteres Testszenario bringt.

Erfahrungswert: Anschluss eines MacBook Pro an das BenQ Profil

Wenn ein solches Kabel greifbar ist, dann sollte man dies auch umgehend testen. MacBook Pro mit BenQ LED-Display verbunden, doch es gab kein Signal.

Mini DisplayPort am MacBook Pro und BenQ LED-Display

Woran kann das liegen? Das Recherchieren im Internet löst das Problem mit diesem Gerät.

Modi „Zweiter Bildschirm“ und „Bildschirme synchronisieren“: gleichzeitige Unterstützung der vollen nativen Auflösung auf dem integrierten Bildschirm und bis zu 2560 x 1600 Pixel auf einem externen Bildschirm, beide mit Millionen von Farben.

So steht es laut Apple Support geschrieben und laut KissMyTablet bestätigt. MacBook Pro 2010 Anschluss an Benq Profil

In den Einstellungen sind auch lediglich 2560 x 1440 (bezeichnet als niedrige Auflösung) möglich. Aber dann gibt es ein Signal bei einem MacBook Pro aus dem Jahre 2010 – siehe das rechte Fenster, was den Mac in der Übersicht beschreibt.

Fertiger Anschluss eines MacBook Pro via DisplayPort an dem BenQ 4k Monitor

Augenkrampf oder Erlösung vor dem Betriebssystem

Wer die falschen Einstellungen wählt riskiert sicherlich einen Augenkrampf, aber das wäre dann ein möglicher Anwenderfehler. Den haben wir beim Testen auch in der Tat gemacht: Verbindet nie einen solchen „mächtigen“ Monitor mit einem VGA oder DVI-Kabel. Denn die Technologie 4K tickt da ein wenig anders. Drei Komponenten sollten beachtet werden, damit der Augenkrampf aus bleibt:

  • Passende Grafikchip
  • Anschluss
  • Aktueller Treiber / Einstellungen

Im ersten Test mit dem BenQ BL3201PT haben wir uns gewundert, warum das Bild dann bei voller Auflösung sehr pixelig gewesen ist. Aus der oben erwähnten Erfahrung mit dem MacBook Pro heraus, wussten wir, dass der passende Grafikchip vorhanden sein muss, um ein kristallklares Bild zu erstellen. Bei unserem DELL-Laptop, der kein HDMI-Anschluss hatte, mussten wir ein wenig tricksen. Für unser Modell gibt es einen einfachen E-Port Replikator, der einen Display-Port aufweist! Nicht vergessen, dass DVI-Kabel komplett abzunehmen. Jetzt nur noch in den Einstellungen die Displayportversion eingeben. Logisch und richtig wäre bei UHD die Version 1.2 auszuwählen, aber unser Bildschirm blieb schwarz. Mit der Auswahl der Displayportversion 1.1 allerdings konnten wir die groben Pixel verabschieden und hatten zumindest eine Full-HD-Auflösung (1920×1080 Bildpunkte).

Was lernen wir daraus?
4K bzw. UHD ist nix für ältere PCs – alles was länger als vier Jahre alt ist, wird nicht gebraucht.

Also nehmen wir ein aktuelles Gerät. Die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten ist phänomenal und funktionieret gerade mit einem Windows 10 Rechner ganz hervorragend. Was mir auch besonders gut gefällt, ist der Anschluss von zwei unterschiedlichen Quellen, die in einem Bild in zwei Bereiche geteilt werden können. Damit ist es nun möglich auch zwei Rechner (beispielsweise aus unterschiedlichen Betriebssystemen) anzuschliessen und gleichzeitig via Picture-Split anzuzeigen. Aber auch ist der Anschluss eines Rechners und einem Apple TV möglich, um gleichzeitig zu arbeiten und ein Medienangebot der Streamingbox anzuschauen. Die Möglichkeiten, gerade unterschiedliche Betriebssysteme zu verbinden,  sind in der Tat vielfältig.

Hinweis: UHD und 4K
Viele Nutzer sprechen von einer UHD-Auflösung (4K), was so nicht stimmt. Es geht hier um zwei unterschiedliche Dinge:

  • 1280 x 0720 = 0.921.600 (HD)
  • 1920 x 1080 = 2.073.600 (FHD)
  • 2560 x 1440 = 3.686.400 (WQHD)
  • 3840 x 2160 = 8.294.400 (UHD)
  • 4096 x 2304 = 9.437.184 (4K)

Wer braucht ein solches Mammut-LED-Display?

Wer viel Platz auf dem Desktop benötigt, ist mit einem größeren Modell gut beraten. Aber auch diejenigen unter uns, die PiP (Picture in Picture) benötigen und zwei Quellen gleichzeitig auf Ihrem einen Monitor abbilden möchten, sind hier genau richtig. Ich denke da an unsere Finanzexperten, die im einen Bild das Online-Programm von einem Wirtschaftssender mit der Telebörse laufen haben und im anderen Bild den PC mit einem Börsen-Kaufprogramm laufen haben müssen. Somit wären auf einer Fläche beide Bilder und Informationsquellen vereint, um die eigenen Arbeit effizient ausüben zu können. Oder lasst uns an die Profis denken, die zwei Rechner gleichzeitig angeschlossen haben müssen (Mac und Windows), um beispielsweise an einer Animation und einem Videoschnitt gleichzeitig arbeiten zu müssen. Die Anwendungsmöglichkeiten scheinen grenzenlos zu sein. Der zukünftige Besitzer sollte auch einen Tausender zu viel übrig haben, denn das wird der IPS-Monitor momentan kosten (Stand November 2015) – hier kaufen.

Download Datenblatt

Fotoshow: BenQ BL3201PT

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Warum ein Mammut-LED-Display mit 32-Zoll sehr gut zu Eurem Desktop passen würde – Produktvorstellung BenQ BL3201PT, 9.0 out of 10 based on 5 ratings
8.6Totale Punktzahl
Fazit

Traut Euch doch mal, ein Mammut-LED-Display mit 32-Zoll in Euren Arbeitsbereich zu stellen. Schnell wird der angesagte Monitor zu Eurem zentralen Medienhub werden. Der BenQ BL3201 überzeugt mit Bildqualität, der reichhaltigen Ausstattung und den vielfältigen Einstellungen. Besonders bei den Bildschirmmodi fällt auf, dass es diverse Anforderungen in den Bereichen Videobearbeitung, CAD/CAM und auch Animationsentwurf gibt, wofür sich der Monitor hervorragend eignet. Es ist erfreulich, dass der Monitor sehr hochwertig hochskaliert: Bilder oder Videos in FHD (1920 x 1080) sehen auf diesem Monitor noch sehr scharf aus. Wir sind uns einig: Super – BenQ hat ganze Arbeit geleistet. Dass der Stromverbrauch hier ein wenig aus der Reihe tritt ist eigentlich nicht schlimm, sondern vielmehr die logische Konsequenz aus den vorherigen Top-Werten.

  • Bildqualität
    9
  • Monitoreinstellungen
    9
  • Blickwinkelabhängigkeit
    9
  • Bildschärfe
    9
  • Bildwiedergabe
    10
  • Ausstattung
    10
  • Handhabung
    8
  • Stromverbrauch
    6
  • Preis
    7.5
    • Hallo Hanna, das kommt darauf an, welche Auflösung die Grafikkarte unterstützt. Solltest Du aber den iMac mit einem Displayport oder HDMI-Kabel verbinden können, wirst Du schon Deine Freude haben – der Monitor scheint ja auch laut diesem testbericht sehr gut hoch zu slakieren, so dass Du einen Unterstied zu UHD respektive 4K gar nicht wahrnehmen solltest, auch wenn Du nur HD könntest.

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