iMac mit Neuem Zubehör und Neues OS X – Apple Desktop Fieber?

iMac Beitragsbild für Themenhub Desktop

Apple hat diese Woche seine neue iMac-Linie erneuert. Damit möchten das Unternehmen, dass weitere Gründe entstehen, um den Mac zu lieben. Der iMac ist ein beliebter All-In-One-Desktop Computer mit hervorragenden Eigenschaften. Auch ich habe den iMac als 27″er hier stehen und bin seit 2010 sehr zufrieden. Ich denke gar nicht daran, nach über fünf Jahren einen neuen iMac anzuschaffen, auch wenn die aktuelle Gründen sehr verführerisch sind. Aber mein persönliches Upgrade auf eine 4TB SSHD und das bald auf El Capitain anstehen Software-Update machen für mich ein Upgrade noch obsolet. Trotzdem ist dieser Beitrag für diejenigen unter uns empfehlenswert, die gerade noch mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen Desktop-Rechner hinzustellen. Aber der Reihe nach.

iMac – Retina wohin das Auge schielt

Bei den iMac gibt es zwei Gößen. Jeder 27″ iMac hat jetzt ein Retina 5K Display – und der 21,5″ iMac kommt erstmals mit einem Retina 4K Display. Bei beiden ist die Bildqualität deutlich besser geworden, so dass ihr alles andere um Euch herum vergessen könntet. Das beste Display, zusammen mit besonders leistungsstarken Prozessoren, Grafikkarten und Speicherelementen – und das alles in einem sehr dünnen, eleganten Gehäuse. Als Desktop brauche ich jetzt nicht unbedingt das neue Ultraleichtgewicht-Wunder aus Cupertino, denn der Desktoprechner steht eh auf einem Schreibtisch, aber es sieht in der Tat elegant aus. Ich bin zwar jetzt kein Retina-Bewertungsspezialist, aber wenn ich mir das aktuelle Display gegenüber das Display meines iMacs aus dem Jahre 2010 ansehen, dann wundere ich mich einfach, wie man dies tatsächlich noch verbessern kann. Es kommt einem vor, als ob das eigenen Auge schärfer sehen kann. Der Kontrast wurde erhöht, jedes Icon scheint sein eigenes Leben zu führen. In der Tat, es macht Spaß, den neuen iMac zu erleben.

Die Anschlüsse des iMac

Persönlich finde ich es immer noch sehr schade, dass der SDXC Kartensteckplatz ganz hinten ist, weil das Design flacher geworden ist. Bei meinem iMac aus dem Jahre 2010 hiess es auch schon, dass ich es mit dem flachsten Design zu tun hätte, habe aber noch ein DVD-Laufwerk und einen SD Kartensteckplatz direkt an der rechten Seite, was das tägliche Handling mit SD-Karten und ggf. CD/DVD einfacher hält.

Eingabegeräte: Apple Zubehör neu entwickelt zum Wiederaufladen

In unserem Partner Netzwerk iPadBlog.de haben wir schon eine erste echte Meinung lesen dürfen. Wer allerdings heute einen neuen iMac kauft, kommt in den Genuss von Peripherie-Geräte in der 2. Version. Das Magic Keyboard, die Magic Mouse 2 und das Magic Trackpad 2 (optional erhältlich) sind ganz neu und wurden entwickelt, damit sich jede Interaktion nicht nur besser anfühlt, sondern auch komfortabler und funktionaler sein soll. Alle drei Geräte sind wiederaufladbar, so braucht ihr nie wieder Einwegbatterien. Gekoppelt an einen iMac funktioniert dies wie aus einem Guss.

Jedes Apple Zubehör kann mit einem Lightning auf USB Kabel automatisch mit Eurem Mac gekoppelt werden. Das ist die Idee dahinter. Es fragt sich nur, wo sich genau die Lightning-Kupplung befindet. Bei der Tastatur ist es noch logisch aufgebaut, denn während des Aufladens kann die Magic Keyboard weiterhin verwendet werden. Anders bei der Magic Mouse: Die muss auf den Rücken gelegt werden, um aufgeladen zu werden. Eine weitere Nutzung ist hier ausgeschlossen. Mit der integrierten, kabellosen Bluetooth Technologie habt ihr eine zuverlässige, sichere Verbindung über bis zu 9 Meter. Jedes Zubehör ist intelligent genug, um zu merken, wenn es nicht benutzt wird, und verwaltet seinen Stromverbrauch effizient, um seine Batterielaufzeit zu verlängern. 

Apple Peripherie neu mit Magic Keyboard, Magic Mouse 2 und Trackpad

Eure Meinungswerte

Der iMac ist da. Damit auch die neuen Eingabegeräte, die das erste mal OHNE externe Akkus glänzen wollen. Aber wie schlagen sie diese Desktoprechner und Eingabegeräte in der echten Praxis. Teilt uns Eure Erfahrungswerte in der Kommentarfunktion mit und teilt Eure Meinung an dieser Stelle. Wir sind gespannt, Eure Stimmen zu lesen.

Das passende Betriebssystem: OS X El Capitain

Als auf der Apple Keynote der Name des neuen Betriebssystems genannt wurde, dachte ich für eine Sekunde, dass dies erneut ein kleiner Spaß des Upper-Managements gewesen ist. War es aber nicht. Jetzt gibt es also OS X El Capitan, mit denen ihr neue Möglichkeiten zur Verwaltung mehrerer Fenster und Spaces habt, ein noch leistungsfähigeres Spotlight zum Suchen und Verbesserungen für wichtige Apps wie Fotos, Safari, Mail und Karten. Was positiv auffällt, Drittanbieter allerdings schon vor Jahren umgesetzt haben, ist die neuen Notizen App, mit der ihr Eure Gedanken, Fotos, Karten, Links und mehr festhält. Ein aisschlaggebender und guter Grund ist aber (erneut) unter der Haube: Es erwartet uns mehr Performance für alles, was wir so jeden Tag machen – wie Apps starten, Mails abrufen und uns PDF-Dokumente und Webseiten ansehen.

Integrierte Apps

Abschliessend noch ein paar Worte zum Thema, warum eigentlich ein Mac schön abgerundet zum Kunden kommt und eventuell eben auch ein paar Euronen mehr kostet.  Ihr bekommt mit dem iMac nicht nur einen ausgereiften Desktop Computer und die dazu passenden Eingabegeräte, sondern ihr bekommt für Eure täglichen Aufgaben auch gleich eines der besten und intuitivsten Softwareprogramme, die sogenannten MacApps dazu. Jeder neue Mac-Rechner kommt mit Fotos, iMovie, GarageBand, Pages, Numbers und Keynote. Damit seid ihr von Anfang an kreativ. Und ihr bekommt auch sinnvolle MacApps zum Mailen, Surfen, Texten und für FaceTime Anrufe. Es gibt sogar eine App, um neue Apps zu finden…

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (5 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +5 (from 5 votes)
iMac mit Neuem Zubehör und Neues OS X – Apple Desktop Fieber?, 10.0 out of 10 based on 5 ratings
8.8Totale Punktzahl
Erster Eindruck – die iMacs der Generation 10/2015 [Late 2015]

Der neue iMac der Generation 10/2015 kann locker über EUR 4.400,- kosten – muss er aber nicht. Gelungen sind die Updates auf Broadwell- bzw. Skylake-Prozessoren. Apple ist Design sehr wichtig, wichtiger als jegliche echte Performance-Daten. Dass die Einzelteile wie Arbeitsspeicher und Festplatte (5.400 rpm sind nicht zeitgenössisch) teilweise nicht austauschbar und nur von Apple in der Erstkonfiguration mit einem entsprechend hohen finanziellen Aufwand verbaut werden können, ist schon fast eine Frechheit. Auch ist es schade, dass Fusion-Drives oder SSDs nicht bei allen neuen iMacs zur Serienausstattung gehören. Trotzdem bekommt der zukünftige Besitzer eines iMac eines der schönsten und leistungs-starken Desktop Rechner, die es auf dem Markt gibt und muss sich auch keine Sorgen um die passende Software machen, die auf die Hardware perfekt abgestimmt ist. Eventuell macht man sich ein wenig Gedanken über den höheren Stromverbrauch. Wer einen Vorgänger-iMac besitzt, kann ja zumindest zu den neuen Eingabegeräten greifen, um seinem iMac ein Facelift zu verpassen.

  • Display
    10
  • Design
    10
  • Performance
    8
  • Preis/Leistung
    7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.