Das Google Nexus Event 2015 – Die Zusammenfassung [Teil 2]

Nachdem wir im ersten Teil alles Wissenswerte über die zwei neuen Nexen, ähm nein, ich meinte Nexusse – oder sollte ich einfach Nexus Geräte sagen? – berichtet haben, geht es weiter mit den Chromecasts, einem Tablet und weiteren IT-Neuigkeiten.

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Chromecast zweite Generation

Pokémon, komm schnapp sie Dir – so mein erster Gedanke, als ich den Chromecast der zweiten Generation das erste mal gesehen habe. Somit haben wir auch schon die auffälligste Neuerung im Vergleich zum alten Chromecast, denn dieser sieht nun aus wie ein zusammengedrückter  Pokéball an dem ein HDMI Flachbandkabel hängt. Das neue WLAN-Modul unterstützt nun den WLAN 802.11 ac  Standard (im 2.4 GHz und 5 GHz) und sollte damit flotter unterwegs sein. Die maximale Blidschirmauflösung hat Google von 720p auf Full-HD angehoben.

Kaufen kann man den Chromecast der neuen Generation ab sofort im Google Store zu einem Preis von 39 € in den Farben schwarz, Koralle (rot) und Zitrone (gelb) und die vorherige Generation noch bei Amazon .

Chromecast Audio

Neben dem Video-Streaming Stick hat Google eine weitere Chromecast-Überraschung präsentiert – den Chromecast Audio. Der ausschließlich in schwarz erhältliche Chromecast Audio ist, wie der Name schon andeutet, für das Streamen von Musik zuständig. Dazu wird der Audio-Stick mit dem AUX-Eingang eines Lautsprechers verbunden und kann diesen somit WLAN-fähig machen. Die unterstützten Lautsprechereingänge sind RCA-Buchsen, die herkömmliche 3,5 mm Klinkenbuchse und der optische Ausgang. Im Lieferumfang enthalten ist aber nur ein 3,5 mm Stereokabel. Vom Optischen her unterscheidet sich die Audio Variante nur in einem kleinen aber feinen Detail: die Rillen auf der Vorderseite lassen stark an eine Schallplatte erinnern.

Ebenso wie den neuen Video-Chromecast, kann man auch den Chromecast Audio ab sofort zu einem Preis von 39 € bestellen.

Chromecast App

Neben der neuen Hardware hat Google der Chromecast App ebenfalls ein Update spendiert. Eine der interessantesten Neuerungen nennt sich „Fast Play“. Das nicht ganz einfache Ziel hinter diesem Feature: Man möchte „schneller als Live-TV“ werden. Google sagt, der größte Frust bei der Verwendung von Online-Content sei die Verzögerung durch das Buffering – Da stimme ich voll und ganz zu. Um dieser Tatsache entgegen zu wirken wurde „Fast Play“ ins Leben gerufen. Damit soll ermöglicht werden, dass Inhalte im Hintergrund zwischengespeichert werden und somit 80% schneller zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann Spotify nun auch auf den Chromecast streamen.

Google Home
Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
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Pixel C – Das Google Tablet

Die wohl größte Überraschung hat uns Google mit dem Pixel C – einem 10,2 Zoll Tablet – bereitet. Warum das Tablet nicht den Namen Nexus trägt, ist schnell geklärt. Es kommt nicht, wie der Name vermuten lässt, mit Chrome OS, sondern soll mit Android Marshmallow 6.0 ausgeliefert werden und ist das erste Tablet, welches komplett von Google entworfen wurde.

Pixel C

Eine weitere Besonderheit ist die separat erhältliche Tastatur, die sich magnetisch an das Tablet befestigen lässt. Das Keyboard wird per Bluetooth mit dem Pixel C verbunden, kann induktiv durch das Tablet geladen werden und kommt so ohne externe Stromversorgung aus. Ob sich das wirklich zum produktiven Arbeiten oder zum Notebook-Ersatz eignet, muss sich erst noch zeigen.

Schon wie beim großen Bruder mit Chrome OS findet sich auf der Rückseite eine in den Google Farben angebrachte Lichtleiste, die durch Antippen die Akkukapazität anzeigt.

Pixel C Lichtsensor

Die Auflösung des Pixel C Tablets beträgt 2.560 x 1.800 Pixel und kann mit einer Helligkeit von 500 nits begeistern. Als Prozessor kommt der NVIDIA Tegra X1 zum Einsatz, welcher zu den leistungsstärksten SOC (System on a Chip) gehört, die man zurzeit finden kann. Dazu kommen noch 3 GB RAM Arbeitsspeicher und wahlweise 32 GB oder 64 GB interner Speicher. Dieser lässt sich wahrscheinlich, wie bei Google üblich, nicht per Micro SD erweitern. Zum Übertragen der Daten und zum Aufladen des Tablets gibt es einen USB-Typ C Anschluss. Über die restlichen Spezifikationen schweigt sich Google bisher aus.

Pixel C 1

Laut Google finden wir das Pixel C Tablet pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im US-Handel. Für das 32 GB Modell muss man 499 US-Dollar, für das 64 GB Modell sogar 599 US-Dollar auf die Theke legen. Die separat erhältliche Tastatur schlägt mit 149 US-Dollar zu Buche, was damit ein unverhältnismäßig teures Vergnügen werden dürfte.

Ob wir das Tablet auch in Deutschland sehen werden ist bisher noch unklar.

Jetzt 1. Teil zum Google Event lesen

Eure Meinung
Google hat auf dem Nexus Event 2015 einige Geräte vorgestellt. War etwas dabei, das Eure Aufmerksamkeit erregt hat, oder könnt ihr nur müde lächeln? Möglicherweise gar nur den Kopf schütteln über das Angebot? Sagt es uns in den Kommentaren.
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