Simply.Connected.“ – Smarte Lösungen von Bosch auf der CES 2016

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Simply.Connected.“ – Smarte Lösungen von Bosch auf der CES 2016

Ich bin mehr als überrascht, wie die Zeit vergeht, aber in wenigen Tagen ist nicht nur Weihnachten und Sylvester vorbei, dann startet auch die CES 2016 in Las Vegas wieder. Ein Grund zur Freude, denn ich bin mir sicher, dass 2016 richtig innovativ und endlich die Sprünge bei den technologischen Erfindungen deutlich höher und besser werden. Was mich so sicher macht? Männliche Intuition und ein Funken Erfahrungswert über die letzten 20 Jahre hinweg! 

In diesem Artikel informieren wir Euch über folgende Neuerungen auf der CES 2016:

  • Smart Home: eine zentrale Schaltstelle für alle intelligent vernetzten Geräte
  • Smart City: Software und Lösungen von Bosch für die Stadt von morgen
  • Connected Mobility: Mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz dank Vernetzung
  • Winzige Sensoren ermöglichen neue Anwendungen

Infografik BOSCH auf der CES 2016

Smart-Home-Systeme

Alle vernetzten Geräte in der Wohnung über eine Plattform zu steuern – diesen Anspruch erfüllt künftig das Smart-Home-System von Bosch. Im Zusammenspiel mit der passenden App für Smartphone und Tablet ist der Bosch Smart Home Controller die Zentrale des intelligenten Heims. Egal, ob Beleuchtung, Heizung, Rauchmelder, Türen, Fenster – alle können miteinander kommunizieren. Verlässt der Nutzer seine Wohnung und schließt die Haustür, schaltet sich automatisch die Beleuchtung aus und die Heizung fährt runter. Zu den ersten Produkten, die Bosch für das vernetzte Zuhause auf der CES vorstellt, zählen der Bosch Smart Home Controller, ein intelligenter Thermostat, ein Tür-Fensterkontakt sowie Beleuchtungslösungen des Partners Philips Hue. Weitere Produkte sind bereits in der Entwicklung.

Vernetzte Hausgeräte: Bosch zeigt sein umfassendes Portfolio an vernetzten Hausgeräten, wie zum Beispiel den Kühlschrank mit Innenraumkamera: Wer im Supermarkt wissen möchte, ob noch Tomaten im Gemüsefach liegen oder Eier für das Frühstück benötigt werden, prüft dies einfach und bequem über sein Smartphone.

“Smartes Mähen 2.0“: Der Roboter-Rasenmäher Bosch Indego Connect mäht, wenn die Bedingungen günstig sind: nicht zu heiß, nicht zu nass, nicht zu kalt. Dabei bleiben Indego Connect und Anwender flexibel: Wer möchte, kann bestimmte Zeiten, zu denen der Mäher nicht arbeiten soll, ausschließen oder sich an der neu integrierten Wettervorhersage der App orientieren und den Mähzeitpunkt selbst bestimmen. Mit der „Bosch Smart Gardening“-App kann der Nutzer seinen Indego Connect einfach, bequem und von überall aus per Smartphone oder Tablet steuern. Das Ergebnis: Maximale Kontrolle und Komfort bei 30 Prozent schnellerem Schnitt gegenüber Robotermähern, die nach dem Zufallsprinzip mähen.

„TrackMyTools“: Mit der serverbasierten Lösung „TrackMyTools“ von Bosch wissen Handwerker immer, wo sich ihr Werkzeug befindet und ob sie für den Außeneinsatz alle nötigen Arbeitsmittel dabei haben. „TrackMyTools“ optimiert den Arbeitsablauf, spart Zeit, steigert die Produktivität des Betriebs und ist ganz einfach von überall mit einer Smartphone-App zu bedienen.

Mobile App für Mitarbeiter: „TrackMyTools“ auf dem Smartphone und Tablet

Die Bosch MEMS-Sensoren (Micro-Electro-Mechanical-Systems) stecken in Fahrzeugen, Smartphones, Spielekonsolen, Tablets sowie in unzähligen weiteren Geräten – und machen viele Anwendungen in der Konsumelektronik, aber auch im Auto überhaupt erst möglich. Sie sind winzig, haben aber eine enorme Wirkung: Sie helfen, Leben zu retten, Energie zu sparen und erhöhen den Fahrkomfort. MEMS-Sensoren von Bosch sind die Augen und Ohren von Milliarden elektronischer Geräte.

Intelligente Beschleunigungssensoren: Smartphone und Tablet Apps stellen Sensoren vor immer größere Herausforderungen: Sie müssen sofort einsatzbereit sein und eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen erfüllen – ohne die Akkulaufzeit zu reduzieren. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, hat Bosch die ersten Beschleunigungssensoren mit integrierter Intelligenz entwickelt. Diese ermöglichen neue Funktionen, zum Beispiel für Spiel- und Fitnessanwendungen. Bosch zeigt auf der CES die ersten Beschleunigungssensoren mit integrierter Intelligenz für das Android-Betriebssystem, die auch besonders energiesparend sind.

Hochleistungsfähige Drehratensensoren: Drehratensensoren sind für viele unterschiedliche Anwendungen notwendig, darunter Gaming, Augmented Reality, Virtual Reality oder optische Bildstabilisierung. Die beiden neuen Drei-Achsen-Drehratensensoren von Bosch wurden speziell für Anforderungen in diesen Bereichen entwickelt. Sie zeichnen sich unter anderem durch niedrige Betriebskosten, geringes Rauschen und hohe Bildstabilität aus. Trotz ihrer hohen Leistungsfähigkeit bieten die beiden Sensoren die geringste Leistungsaufnahme aller diskreten Drehratensensoren auf dem Markt und tragen dazu bei, die Akkulaufzeiten mobiler Geräte zu verlängern.

Bosch Ambient Sensor: Der Bosch Ambient Sensor ist eine intelligente Sensorlösung, die Umweltbedingungen in Gebäuden messen, analysieren und übermitteln kann. Messgrößen sind unter anderem Luftqualität, Lichtverhältnisse und Geräuschentwicklung. So kann der integrierte Sensor für ein besseres Klima in Büroräumen und Wohnungen sorgen, in dem er Messwerte zum Beispiel an das Smartphone des Gebäudemanagers sendet und Veränderungen bei der Lüftung der Räume, bei Temperaturen oder Luftfeuchtigkeit empfiehlt. Die lange Batterielebensdauer ist ein weiterer Vorteil. Der Ambient Sensor lässt sich nicht nur in ein Gebäudeautomationssystem integrieren, sondern auch als eigenständige Lösung betreiben.

XDK Sensor-Plattform für die Entwicklung von neuen IoT-Lösungen: Die Idee für eine Anwendung im Internet of Things (IoT) ist vorhanden, doch die technische Plattform fehlt? Mit der XDK Sensor-Plattform bietet Bosch eine umfassende Hard- und Software-Plattform mit unterschiedlichen Sensorentypen sowie Bluetooth- und WLAN-Verbindung. Zu den Komponenten gehören ein Beschleunigungs- und ein Drehratensensor, ein Magnetometer sowie Sensoren für die Messung von Luftfeuchtigkeit, -druck, -temperatur, Lautstärke und digitalem Licht. Damit können Unternehmen ihre eigenen IoT-Lösungen entwickeln – im Großen oder im Kleinen. Die XDK Sensor-Plattform lässt sich leicht installieren und flexibel auf die jeweilige Applikation anpassen. Entwickler sind zudem eingeladen, der XDK Community beizutreten. Hier können Mitglieder ihr Wissen über Funktionen und Features austauschen, neue Ideen für Projekte sammeln und auf spannenden Events ihre Projekte vorstellen und Preise gewinnen. Bosch unterstützt seine Kunden mit der XDK-Sensor-Plattform, neue IoT-Geschäftsideen möglichst schnell zur Serienreife zu bringen.

Smart City: Software und Parklösungen für die Stadt von morgen

Bosch IoT Suite: Bosch bietet mit seiner IoT Suite die Software-Plattform, um verschiedene Anwendungen, Dienstleistungen, Ämter und Unternehmen in einer Stadt miteinander zu verbinden. Auf der CES zeigt das Unternehmen anhand visualisierter Szenarien, wie mit der IoT Suite Energienetze, Beleuchtung, Verkehrsinfrastruktur und Gebäude vernetzt werden können für eine höhere Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz der Städte.

Aktives Parkraum-Management: Mit dem aktiven Parkraum-Management erleichtert Bosch Autofahrern die Parkplatzsuche und hilft Parkhausbetreibern bei der Auslastung ihrer Stellplätze. Am Boden installierte Sensoren erkennen, ob ein Parkplatz belegt ist. Diese Information leiten die Sensoren per Funk an einen Server weiter, wo sie in eine Echtzeit-Karte eingetragen wird. Die Karte ist dann für Autofahrer zum Beispiel auf dem Smartphone oder im Internet abrufbar. Freie Parkplätze können so gezielt angesteuert werden.

Community-based Parking: Parkplätze am Straßenrand sind vor allem in Wohngebieten oder Innenstädten heiß begehrt. Mit Community-based Parking nimmt Bosch Autofahrern die Suche nach einer passenden Parklücke ab: Im Vorbeifahren erkennt und vermisst das Auto Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen. Dabei nutzt es die Sensoren der Einparkhilfe. Die erfassten Informationen werden in eine digitale Straßenkarte übertragen. Leistungsfähige Algorithmen von Bosch plausibilisieren die Daten und treffen eine Vorhersage zur Parkplatzsituation. Fahrzeugen, die sich in der Nähe befinden, steht die digitale Karte in Echtzeit zur Verfügung. Damit können Autofahrer geeignete Parklücken gezielt ansteuern.

Vollautomatisiertes Parken: Automated Valet Parking heißt die Funktion, mit der Bosch Autofahrern nicht nur die Suche nach einem Parkplatz abnimmt, sondern das Auto auch alleine parken lässt. Dazu stellen Autofahrer ihr Fahrzeug im Einfahrtsbereich eines Parkhauses ab. Per Smartphone-App geben sie ihm dann den Befehl, sich selber einen Stellplatz zu suchen. Genauso kommt das Auto auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Möglich wird das vollautomatisierte Parken unter anderem mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur, der Bord-Sensorik des Fahrzeugs und der Vernetzung von beidem. Auto und Parkhaus kommunizieren miteinander: Belegungssensoren melden zum Beispiel, wo welche Stellplätze frei sind, damit das Auto dorthin geführt werden kann. Bosch entwickelt alle benötigten Komponenten für das vollautomatisierte Parken im eigenen Haus.

Connected Mobility: Mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz

Touchscreen mit haptischem Feedback: Dafür ist Bosch im Vorfeld der Messe mit dem CES 2016 Innovation Award in der Kategorie „In-Vehicle Audio/Video“ ausgezeichnet worden. Die visuelle und akustische Interaktion wird hier durch haptische Elemente unterstützt. Die Simulation unterschiedlicher Oberflächenstrukturen ermöglicht das Ertasten einzelner Elemente. Der Finger erfühlt scheinbar eine Taste. Diese virtuelle Taste muss dann zum Betätigen fester gedrückt werden. Der Fahrer wird weniger abgelenkt, ein Kontrollblick ist nicht mehr erforderlich. Äußerlich unterscheidet sich der haptische Touchscreen nicht von einem Standard-Display.

Connected Horizon: Der elektronische Horizont liefert bereits heute Daten zu Steigungen und Kurvenradien, welche die Navigationsdaten ergänzen. Künftig liefert der vernetzte Horizont zusätzlich aktuelle, also dynamische Daten beispielsweise zu Staus, Unfällen und Wanderbaustellen. Mit ihnen ist der Fahrer noch vorausschauender und sicherer unterwegs.

Connected Horizon – der Blick auch um die übernächste Kurve

Mit mySPIN bietet Bosch eine attraktive Lösung zur Smartphone-Integration, die eine perfekte Einbindung in das Fahrzeug und so eine sichere Bedienung gewährleistet. Damit lassen sich präferierte Apps sowohl für iOS als auch für Android-Smartphones sicher und in gewohnter Weise weiter nutzen. Die Apps werden auf die relevanten Informationen reduziert, über das Fahrzeugdisplay angezeigt und gesteuert. Sie sind speziell für die Nutzung während der Fahrt geprüft, so dass sie für so wenig Ablenkung wie möglich sorgen – und damit für maximale Sicherheit.

Falschfahrerwarnung: Allein in Deutschland werden im Radio jedes Jahr rund 2 000 Warnungen vor Falschfahrern gesendet. Meist erfolgt diese Warnung aber zu spät, denn die durchschnittliche Geisterfahrt endet nach 500 Metern – und das schlimmstenfalls tödlich. Bosch entwickelt eine neue cloudbasierte Lösung, die künftig bereits nach gut zehn Sekunden warnen soll. Als reines Software-Modul kann die Warnung zudem günstig in bestehende Infotainment-Systeme oder auch Apps integriert werden.

Autobahnpilot: Der Autobahnpilot übernimmt auf Autobahnen die Fahrt. Sensoren erfassen das Fahrzeugumfeld, und in Verbindung mit extrem genauen und aktuellen Kartendaten kann das Auto den Großteil der Fahrten auf Autobahnen hochautomatisiert übernehmen. Der Fahrer kann sich entspannt zurücklehnen. Bosch erprobt die Technik bereits im öffentlichen Straßenverkehr in den USA, Deutschland und Japan. 2020 könnte der Autobahnpilot serienreif sein.

Retrofit-eCall: Mit dem sensorgestützten „Retrofit-eCall“-Adapter kann jeder sein Fahrzeug einfach mit dem automatischen Notrufservice-eCall ausrüsten. Nachrüstbar für alle Fahrzeugtypen wird er in den Zigarettenanzünder gesteckt und mit einer Smartphone-App verbunden. Spürt der integrierte Sensor einen Aufprall, werden Daten wie die aktuelle Position des Autos an die App geschickt, die diese Daten an eine Leitstelle sendet. Praktisch: Über einen USB-Slot am Gerät können zum Beispiel Smartphones oder Tablets aufgeladen werden.

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